Leistungen

Therapeutisches Angebot

Kognitive Verhaltenstherapie – evidenzbasiert, leitliniengerecht, jederzeit auf Augenhöhe.

Die psychotherapeutische Sprechstunde

Nach der ersten Kontaktaufnahme über die telefonische Sprechstunde, per E-Mail oder über das Kontaktformular erfolgt das erste persönliche Kennenlernen: die psychotherapeutische Sprechstunde in der Praxis. Sie dient der Orientierung und dem ersten Erkenntnisgewinn: Was belastet Sie? Wo liegen Konflikt- oder Problemfelder? Was schränkt Ihren Alltag ein?

Im Rahmen der Sprechstunde erhalten Sie außerdem eine fachliche Einordnung Ihres Anliegens. Liegt eine diagnosewertige psychische Störung vor? Welche therapeutischen Maßnahmen sind angezeigt? Was sind sinnvolle Schritte auf Ihrem Weg zu psychischem Wohlbefinden und mentaler Gesundheit?

Besteht eine Therapieindikation, prüfe ich meine Kapazitäten. Kann ich Ihnen in den nächsten 2–3 Monaten einen freien Platz im Einzel- oder Gruppenrahmen anbieten, nehme ich Kontakt zu Ihnen auf. Sie lassen derweil das Gespräch auf sich wirken und entscheiden, ob Sie sich eine Behandlung bei mir vorstellen können und sich gut aufgehoben fühlen. Die therapeutische Beziehung ist ein sehr wichtiger Wirkfaktor – die „Chemie“ ist also durchaus relevant.

Bitte mitbringen

  • Versichertenkarte (wenn Sie gesetzlich versichert sind)
  • ggf. Berichte, Diagnosen und Briefe von anderen Behandlern
  • ggf. Überweisung

Sie benötigen zur Sprechstunde weder ein Überweisungsschreiben noch eine Bewilligung durch Ihre gesetzliche Krankenkasse. Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für das Gespräch; auch wenn Sie schon in mehreren psychotherapeutischen Praxen vorstellig waren. Sie sind privatversichert? Bitte prüfen Sie im Vorfeld, ob Ihre Kasse die Kosten erstattet.

Psychotherapeutische Grundversorgung

Die psychotherapeutische Grundversorgung umfasst 4 Termine à 100 Minuten und findet in der Gruppe statt. Sie ist nicht genehmigungspflichtig und ermöglicht ein niedrigschwelliges Kennenlernen psychotherapeutischer Behandlungsmethoden und gruppentherapeutischer Dynamik. Hier vermittle ich relevantes Basiswissen und Sie vertiefen Ihr Störungswissen anhand von individuellen Analysen und erarbeiten erste Interventionen als Hausaufgabe. Jeder darf ganz frei entscheiden, wie viel er der Gruppe preisgeben will – oder für sich behalten möchte. Erfahrungsgemäß fühlen Patienten sich im Gruppenrahmen besonders verstanden. Wo Sie möglicherweise manchmal denken, Sie seien mit Ihren Problemen allein auf weiter Flur, merken Sie nun, dass Sie ganz und gar nicht alleine sind und es anderen ähnlich geht. Sie können sowohl von den Erkenntnissen Mitbetroffener profitieren als auch anderen nachhaltig eine Unterstützung sein.

Probatorik

Die probatorischen Sitzungen leiten den therapeutischen Prozess ein. Hier findet eine vertiefte Diagnostik, die Entwicklung eines individuellen Störungsmodells sowie die Ableitung geeigneter Therapieziele statt.

Ambulante Psychotherapie

Nun geht es mit der eigentlichen Arbeit los: Die durch die Krankenkassen genehmigungspflichtige Kurz- oder Langzeittherapie bildet das Herzstück des therapeutischen Prozesses. Situationsanalysen, gemeinsam formulierte Hausaufgaben, biografische Arbeit, therapeutische Interventionen in all ihrer Vielfalt – all das passiert hier und noch so viel mehr. Die ambulante Psychotherapie ist individuell und hochkomplex. Sie entfaltet auf dem Boden wissenschaftlicher Evidenz und grundsolider Forschung eine ganz eigene Dynamik.

Die Kurzzeittherapie umfasst 2×12 Sitzungen, die Langzeittherapie mind. 60 Sitzungen à 50 Minuten, typischerweise in wöchentlichen Terminen und zu einer fest vereinbarten Uhrzeit.

Sowohl die Probatorik als auch die Kurz- und Langzeittherapie biete ich im Einzel- und Gruppensetting an.

Behandlungsspektrum

Affektive Störungen

  • Depressionen
  • Bipolarität

Angststörungen

  • Panikstörung
  • Soziale Angst
  • Spezifische Phobien (z. B. Flugangst)
  • Zwangsstörungen
  • Belastungsstörungen (z. B. Posttraumatische Belastungsstörung)
  • Somatoforme Störungen (z. B. chronische Schmerzstörung)

Essstörungen

  • Anorexie
  • Binge-Eating
  • Bulimie

Persönlichkeitsstörungen

  • emotionale Instabilität vom Borderline-Typ
  • zwanghafte Persönlichkeitsstörung

Störungen der Impulskontrolle

  • Computerspielsucht
  • Pathologisches Spielen (Glücksspiel)
  • Trichotillomanie
  • Skin-Picking

Weitere Schwerpunkte

  • Schlafstörungen
  • Sexuelle Funktionsstörungen
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • ADHS im Erwachsenenalter
  • Suchterkrankungen (im Anschluss an eine qualifizierte stationäre Entzugs- und Entwöhnungsbehandlung)